Jahr: 2016

Versteck

Nach längerer Zeit wieder ein Serie von Portraits. Es gab dabei unerwartete Besonderheiten und jede gute Idee darf in der Praxis scheitern. Die Hülle habe ich nicht durchstoßen, viel an der Oberfläche gekratzt und versucht, zum Verlassen des Verstecks zu bewegen. Das war nicht erfolgreich – und trotzdem war es eine gute Erfahrung für mich.

Rot

Kalt, richtig kalt mit Temperaturen so wie es sich im Dezember gehört. Überfrorene Autoscheiben, rutschige Steinplatten und Spinnweben, die durch den Rauhreif plötzlich mehrere Millimeter dick sind. Die kleinen und harten Felsenbirnen setzten einen wärmenden Farbtupfer dagegen und auch die Nachmittagssonne ließ sich nicht lumpen.

Brandung

Herbst und stürmische Tage an der Ostsee auf Rügen mit viel Regen und noch mehr Wind. Wenn der Regen nachließ, blieb der Wind und die großen Steine in Strandnähe waren wie Wellenbrecher. Ein munteres Hin und Her von Gicht, Wasserschwall und einem Zischen und völliger Ruhe. Und wie kam das rote Ziegelmauerwerk ins Meer?  

Reichstagsufer

Ein lauer Spätsommerabend mit multimedialem Spektakel am Reichstagsufer. Lichter, Mauerwerk, Projektionen, Touristen – und Spaziergänger, Sportler, Radfahrer. Das ergab eine interessante Mischung in der Tour durch die deutsche Geschichte.

Pergine 2.0

Es ist eine besondere Burg mit stolzen Gastgebern, die ihren einen Hotelstern hartnäckig verteidigen. Nach drei Jahren gab es eine Rückkehr in das Valsuganatal und die war eine schöne Mischung von Entschleunigung, Genuss und Entdeckungen. Die Kunstausstellung auf dem Burggelände war natürlich jetzt eine andere – mit interessanten Perspektiven.

Cosplay D

Im Frühjahr zieht es die Japan-Begeisterten mit schöner Regelmäßigkeit nach Düsseldorf. Es war heiß, brechend voll und free hugs waren bestimmt nicht mein Ziel. Das Schöne sind die phantasievollen Kostüme und die große Bereitschaft, sich zu zeigen und zu präsentieren.

Winter I

Im mittlerweile ja spätherbstlich daher kommenden Winter, den ich eher als mediterran angehauchten Irrläufer beschreiben möchte, geschah das Unerwartete: Schneefall. Keine wirklich großen Mengen und für Tiroler Verhältnisse geradezu der blanke Hohn, aber immerhin. Also raus und die angezuckerte Natur erleben. Alles wird irgendwie stiller, beschaulicher und hat plötzlich meditative Tiefe. So ragen zum Beispiel hartnäckige Pflanzenreste aus der dünnen Schneedecke und behaupten sich. Das Ganze wird als gerahmte Fotocollage meine neue „Butze“ verschönern.